Am 1. Mai riecht es in Eschborn nicht nur nach Maiglöckchen: Es riecht vor allem nach heißem Gummi und geölter Kette 🚴.
Vor den Toren von Frankfurt, im Bundesland Hessen, übernehmen jedes Jahr Tausende Amateur-Radfahrerinnen und -Radfahrer bei der ADAC Velotour die sonst den Profis vorbehaltenen Straßen 🚴. Die Veranstaltung ist fester Bestandteil des Radklassikers Eschborn-Frankfurt, eines der ältesten deutschen Radsport-Klassiker 🇩🇪. Anfang Mai spielt das Wetter oft auf Messers Schneide: Plane für den Start am frühen Morgen eine leichte Jacke ein; die Frühlingssonne sollte später am Vormittag schnell übernehmen ☀️. Wer am besten vorbereitet ist, holt das Maximum heraus; alle anderen müssen mit dem Taunuswind klarkommen ⛰️.
Die Strecke führt dich von Eschborn, einer ruhigen Stadt mit reicher Sportvergangenheit, ins Herz von Frankfurt und zu seiner Skyline, die Manhattan in nichts nachsteht 🏙️. Du reihst lange, schnelle Geraden direkt durch das Stadtzentrum aneinander, bevor es allmählich in das Taunus-Massiv 📈 geht – mit seinen dichten Wäldern 🌲, kurvigen Straßen und beinbrechenden Passagen, die nicht die kleinste Unachtsamkeit verzeihen 🥵. Das Glanzstück – nur auf der längsten Strecke – ist der gefürchtete Mammolshainer Stich: ein letzter Stich, der selbst die erfahrensten Fahrerinnen und Fahrer wachrüttelt, genau dann, wenn die Beine so richtig brennen 😅. Zwischen rollenden falschen Ebenen und giftigen Rampen wechselt das Programm zwischen purem Genuss und wadenverbrennenden Antritten – Langeweile kommt keine Sekunde auf 🤪.
Vor allem ist dieses Event eine einmalige Chance, den Asphalt ein paar Stunden vor den Champions des Straßenradsports aufzuheizen – beim Profi-Klassiker Eschborn-Frankfurt, der am selben Nachmittag stattfindet 😎. Gleicher Asphalt, gleiche Kurven, gleiche Anstiege: Für einen Vormittag bist du der Held deiner eigenen Etappe 🚴♂️. Familienfreundliche Atmosphäre oder ambitionierte Zeitjagd – jede und jeder findet seinen Platz, vom total entspannten 40 km „Skyline“ bis zur vollen Herausforderung der 100 km „Taunus Classic“. Außerdem lockt die Veranstaltung viele Firmenteams an, die die Gelegenheit nutzen, aus einer Radausfahrt einen Team-Moment in der großen Natur zu machen 🙌.
Was Pausen und Essen nach der Fahrt angeht, bietet die Region mehr als genug Gründe, das Wochenende zu verlängern 🍽️. Ab in Frankfurts Altstadt, um Apfelwein zu probieren, den lokalen Cider, den man unbedingt trinken muss – am besten zusammen mit einem Handkäse mit Musik, diesem typischen marinierten Käse, dessen lustiger Name eine echte regionale Spezialität verbirgt 🧀. Ein Abstecher in den Taunus lässt dich außerdem Fachwerkdörfer 😇, Thermalquellen und ein paar Panoramen entdecken, die den Umweg absolut wert sind 😏.
In Eschborn fährst du hart, du kletterst hart: die perfekte Kombi, um das Wochenende rund um den 1. Mai stilvoll abzurunden 🌸.
Informationen für 2027 folgen in Kürze.
Der Start ist am 1. Mai 2027 zwischen 8:45 Uhr und 9:50 Uhr in Eschborn geplant. Etwa zwei Wochen vor der Veranstaltung wird eine E-Mail verschickt, in der der Startblock und die genaue Uhrzeit angegeben werden.
Infos für 2027 folgen in Kürze.
Für die Strecken „Taunus Classic“ und „Taunus Express“ wird bei etwa km 43 in Sandplacken eine Logwin-Verpflegungsstation eingerichtet.
Dort kannst du deine Flaschen auffüllen und dich mit Obst, Riegeln und Gels eindecken.
Ein zusätzlicher Wasserpunkt, betrieben von Eintracht Frankfurt Radsport, befindet sich am Ortseingang von Glashütten bei etwa km 60.
Mülleimer stehen an den Verpflegungsstationen sowie im Start- und Zielbereich für Abfälle bereit.
Besenwagen nehmen Teilnehmende auf, die zu langsam sind oder nicht mehr weiterfahren können.
Die Mindestgeschwindigkeit beträgt etwa 25 km/h für die Strecken „Taunus Classic“ und „Taunus Express“.
Die Mindestgeschwindigkeit beträgt etwa 20 km/h für die Strecken „Skyline“ und „Ride“.
Diese Geschwindigkeiten gelten für die Gesamtzeit zwischen Start und Ziel und berücksichtigen das Streckenprofil, mit größerer Toleranz an Anstiegen.
Das Tragen eines Fahrradhelms mit geschlossenem Kinnriemen ist Pflicht.
Teilnehmende ohne Helm werden disqualifiziert.
Es wird empfohlen, Ersatzmaterial wie einen Schlauch und eine Pumpe mitzubringen.
Eine Next-Gen-Plattform, die Sportbegeisterte aller Leistungsstufen dabei unterstützt, Regionen und Kulturerbe durch auf sie zugeschnittene Wettkämpfe zu entdecken.