Drei Städte, zwei Tage, fünf Rennen und eine tief verwurzelte Überzeugung: In den Landes wird Sport im Rhythmus des Ozeans 🌊 betrieben. Anfang Mai bringt der Swimrun South Coast Landes seine Teilnehmer zwischen Soorts-Hossegor, Capbreton und Seignosse zusammen – drei Städte im Süden der Landes, die sich See, Kanal und den Atlantik für ein Wochenende 🗓️ teilen. Zweier-Format, mehrere Distanzen, Atmosphäre wie auf einem Sportjahrmarkt: Das Event in den Landes hakt alle Kästchen ab, ohne sich von einem Rennen zum nächsten jemals gleich anzufühlen ✅.
Schon 2019 setzte die Veranstaltung ihre ersten Marken – mit einer Handvoll Formaten und einem neugierigen Publikum, das diese Disziplin ausprobieren wollte, die in Frankreich 🇫🇷 damals noch wenig bekannt war. Das damalige Einsteigerformat, genannt „the Furtive“, hat inzwischen „the Reassuring“ Platz gemacht – umbenannt, um seinen sanften Einstiegsgedanken besser zu vermitteln 🏊♀️. Manche Stammgäste erzählen gern von ihrer eigenen Entwicklung über diese Distanzen: erst als Familie durch die Seitentür auf diesem Anfängerkurs einsteigen und dann ein paar Ausgaben später hinaus, um sich auf „the Wild“ dem Ozean zu stellen – ein Werdegang, der die Philosophie des Treffens in den Landes ziemlich gut auf den Punkt bringt 🌊.
Das Spielfeld ist im französischen Kalender 🫣 einzigartig. Zwischen dem Pinienwald, der den Lac d’Hossegor säumt, den Dünenstränden, die von der Atlantikdünung gepeitscht werden, und dem Hafen von Capbreton, den jeder Seemann an der Küste kennt, jonglieren die Organisatoren an einem einzigen Wettkampftag mit radikal unterschiedlichen Umgebungen 📍. Der Hossegor-Kanal, der bei Hochwasser schiffbar ist, dient als Lernrevier für die zugänglichsten Formate, während für die erfahrensten Teilnehmer der Ozean das Gesetz vorgibt – mit Wellen, die auf den Langstrecken 1,50 m erreichen können ⛵.
Halbe Sachen gibt es hier nicht – sieben Formate stehen zur Auswahl! „The Ambitious“ eröffnet mit 40 km, aufgeteilt in 7 Schwimm-Abschnitte über insgesamt 7 km und 7 Lauf-Abschnitte über insgesamt 33 km; außerdem trägt es seit 2026 das Label ÖTILLÖ Merit Race! Diese Anerkennung ermöglicht es den Teams, Punkte für die Weltrangliste und den Weg zur Swimrun-Weltmeisterschaft 🏆 zu sammeln. Dieselbe Distanz gibt es auch als Staffel über die „Multi Team Challenge“: Drei Paare wechseln sich über drei separate Abschnitte ab – 16 km für das erste mit 2,4 km Schwimmen und 13,6 km Laufen, 12,6 km für das zweite mit 1,2 km Schwimmen und 11,4 km Laufen, dann 13 km für das letzte mit 3 km Schwimmen und 10 km Laufen 🔄.
Am nächsten Tag geht es weiter mit „the Daring“: 20 km, aufgeteilt in 6 Schwimm-Abschnitte über insgesamt 3,7 km und 6 Laufabschnitte über insgesamt 16 km, danach „the Wild“: 10 km über 4 Schwimmabschnitte mit insgesamt 2,9 km und 3 Laufabschnitte mit insgesamt 7,1 km 🏃♀️. Es folgen „the Reassuring“: 5 km, vollständig auf See und Kanal ausgetragen, über 3 Schwimm-Abschnitte mit insgesamt 1,5 km und 3 Laufabschnitte mit insgesamt 3,5 km, sowie „the Dilettante“, das geselligste Format mit 2,5 km, aufgeteilt in 2 Schwimmabschnitte über insgesamt 500 m und 2 Laufabschnitte über insgesamt 2 km ⭐️. Zwei Kinderrennen runden das Programm ab: jeweils 1,6 km mit einem einzigen Schwimm-Abschnitt von 400 m und einem einzigen Laufabschnitt von 1,2 km, jeweils offen für 8–9-Jährige und 10–11-Jährige 👦. Damit gibt es keinen Grund, nicht ein Rennen zu finden, das dir gefällt! 🤓
Bei dieser Veranstaltung treffen sich jedes Jahr rund 1.200 Teilnehmer im Parc Rosny in Hossegor, wo das ganze Wochenende über ein Aktivitätsdorf auf Hochtouren läuft: Seilrutsche, Hochseilgarten, Kletterwände, Sportbehandlungen und ein abendliches Konzert machen aus dem Zieleinlauf ein echtes Volksfest 🎪. Die Organisation verweist zudem auf ein Umweltengagement, das seit der Gründung der Veranstaltung sichtbar ist: 1 % des Betrags jeder Startgebühr wird an lokale Vereine für Umweltschutz gespendet – ein Ansatz, der außerdem ausschließlich auf Partner aus den Landes setzt ♻️.
Nach Landes-Zeit zu leben ist nie weit entfernt von Surfen, Golf oder einem Sonnenuntergang mit Freunden 🌄. Teilnehmer, die von weit her anreisen, nutzen das Wochenende oft, um ihren Aufenthalt zu verlängern – an den berühmten Surfspots von Seignosse, zwischen zwei Spaziergängen entlang der Silberküste oder einem Besuch des Fischereihafens von Capbreton 🏄. Die lokale Gastronomie, geprägt von Ente und Produkten aus dem Meer, vervollständigt ganz natürlich das Bild eines Sportaufenthalts, der weit über den Rahmen des Wettkampfs hinausgeht 🏅.
Ein Rennen über drei Tage, jeden Tag Gezeiten: In Hossegor hat die Stoppuhr nie das letzte Wort 🌅.
Eine Next-Gen-Plattform, die Sportbegeisterte aller Leistungsstufen dabei unterstützt, Regionen und Kulturerbe durch auf sie zugeschnittene Wettkämpfe zu entdecken.