Alpwege, Talwege und Seepfade: Graubünden eignet sich bestens für Gravel, mit Terminen bei den Nachbarn, vom Bodensee Radmarathon bis zu UCI The Majestics.
Gravel liebt die weissen Wege, und Graubünden hat sie im Überfluss. Zwischen den Alpwegen von Davos, den Wegen im Rheintal und den Pfaden entlang der Seen des Engadins findet ein Gravel-Rennen in Graubünden immer eine Alternative zur Strasse 🚵.
Das Terrain mischt Asphalt, Schotter, Waldwege und steinige Pisten, oft innerhalb derselben Ausfahrt. Der Inn, der im Engadin entspringt, begleitet die Radfahrer auf fast flachen Wegen, perfekt zum Aufwärmen der Beine. Die Wege der Seitentäler abseits der Hauptstrassen bieten oft eine kostbare Ruhe, mit dem Läuten der Kuhglocken und dem Wind in den Lärchen als einziger Begleitung. Sich vor der Abfahrt die Zeit zu nehmen, die Route zu erkunden, bleibt die beste Versicherung gegen böse Überraschungen. Weiter oben verlangen die Alpwege Technik und breite Reifen 🏔️. Die Saison dauert von Juni bis Oktober, mit frischen Morgenstunden und hellen Nachmittagen. Eine Windjacke und ein Wasservorrat gehören unbedingt in den Rucksack.
Der Kanton hat noch keine Gravel-Termine im Finishers-Kalender, deshalb lohnt sich ein Blick zu den Nachbarn. Der Kalender der Gravel-Rennen bietet im Juli UCI The Majestics in Villars im Kanton Waadt und im September den Bodensee Radmarathon in Thal am Bodensee. Die Gravel-Rennen in der Schweiz und die Radmarathons in Graubünden ergänzen das Programm.
Die Murmeltiere pfeifen auf den Graten, um ihre Nachbarn vor der Ankunft der Radfahrer zu warnen, ein Frühwarnsystem, das einem Radar in nichts nachsteht 🐿️. Graubünden spricht drei Sprachen, und jede weiss auf ihre Weise «viel Erfolg» zu wünschen 😄. Jeder findet sein Rennen nach seinem Niveau und seiner Lust auf Abenteuer, von der Ausfahrt mit Freunden bis zum anspruchsvolleren Wettkampf. Ein Stück Nusstorte im Ziel, eine lokale Spezialität, rundet das Bild ab 🍰.
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