UTMB
Heute fliegt er über die Ultra-Trails, doch Thomas Cardin zog lange Zeit Bahn um Bahn im Becken 🏊♂️. Geboren am 9. Februar 1995 in Paris und ausgebildet in Grenoble, tauschte er das große Becken gegen die Trails und wurde schließlich Europameister im Trail und Sieger des Grand Trail des Templiers im Jahr 2024, bevor er ab 2025 in die Ultra-Distanz wechselte 🚀.
Bevor er lief, schwamm Thomas Cardin. Bis zum Alter von 18 zog er Bahn um Bahn mit seinem Verein – bis ihn der sehr anspruchsvolle Rahmen des Leistungsschwimmens (Hallenbad, feste Trainingszeiten, endlose Saisons) schließlich zermürbte. Also ab auf die Leichtathletik-Bahn? Nicht ganz: Auch das Stadion konnte ihn nicht begeistern 🏟️. Erst in Paris, wohin er fürs Studium zog, stieg er ernsthaft ins Laufen und anschließend ins Trailrunning ein 🏃. Der Funke sprang sofort über: Vom Club Taillefer Trail Team entdeckt, kletterte er in Windeseile die Ränge hinauf 📈.
Seine Fortschritte ließen nicht lange auf sich warten ⏱️. Bereits 2019 gewann er in Gérardmer den Titel Französischer U23-Meister im Long Trail und holte anschließend bei den Französischen Meisterschaften in Méribel den Sieg bei den Senioren im Short Trail, wo er Sylvain Cachard im Zielsprint bezwang 🏁. Zwei Jahre später gewann er den Trail du Ventoux, nachdem er zur Rennmitte die Führung übernommen hatte, und kam beim SaintéLyon Hand in Hand mit Romain Lieux ins Ziel – die beiden waren im Finish nicht zu trennen; ein Bild, das sich ins französische Trailrunning eingebrannt hat 🤝. 2022 fügte er in Salers einen zweiten nationalen Titel hinzu und stand bei den Europameisterschaften in El Paso auf dem Podium (Team-Gold über die Team-Wertung). Die Botschaft war klar: Der Läufer aus Grenoble hatte sich dauerhaft an der Spitze des französischen Trailrunnings etabliert 🗻.
Am 1. Juni 2024 ging Thomas Cardin in Annecy bei den Europameisterschaften im Berglauf und Trail an ⛰️. Mit seinen Teamkollegen übernahm er von Beginn an die Führung, hielt dem Comeback des Topfavoriten Benjamin Roubiol stand und gewann in 4 Stunden 58 Minuten und 22 Sekunden. Ein perfekter Tag für Frankreich: Team Frankreich gewann alle 4 Titel, die an diesem Tag vergeben wurden 🇫🇷.
Ein paar Monate später ging es nach Millau zur Revanche 🎯. Nach Platz vier beim Grand Trail des Templiers 2023 kehrte er stärker zurück und setzte sich ab km 55 allein ab, um die 80 km mit 3.440 m D+ in 6 Stunden 38 Minuten und 14 Sekunden zu gewinnen 🏆. Eine ohnehin riesige Saison, gekrönt von seiner Unterschrift beim KIPRUN Team Trail 💪.
Nach einer Übergangssaison 2025 hin zu längeren Formaten schaltete Thomas Cardin 2026 einen Gang höher. Er sammelte Ultra-Siege: den Chianti Ultra Trail by UTMB in Italien, beendet in 9 Stunden, 58 Minuten und 38 Sekunden, dann den Ultra-Trail des Coursières (104 km, 4.100 m D+) in 9 Stunden, 3 Minuten und 10 Sekunden – mit unangefochtener Dominanz 🏔️.
Am 27. Juni 2026 entdeckte er den legendären Western States 100 in Auburn, Kalifornien: 162 km und etwa 5.500 m D+ 🏜️. Das Ergebnis: ein erstaunlicher 4. Platz in 14 Stunden 7 Minuten 58 Sekunden – bei seinem allerersten Versuch über diese Distanz 🔥. In diesem Jahr blieben die Top vier – Cardin eingeschlossen – unter dem alten Streckenrekord von Jim Walmsley, ein Beweis dafür, dass das weltweite Niveau im Ultra genauso explodiert wie die Zeiten ⚡.
Als einer der Favoriten für den CCC angekündigt, während der UTMB-Woche Ende August 2026, übernahm er am Grand Col Ferret 🚩die Führung, bevor er in Champex-Lac ausstieg. Ein Rückschlag, der uns daran erinnert, dass Ultra nichts verzeiht 🎯, der jedoch keineswegs einen gelungenen Übergang zu den längeren Distanzen auslöscht 👏.
Eine Next-Gen-Plattform, die Sportbegeisterte aller Leistungsstufen dabei unterstützt, Regionen und Kulturerbe durch auf sie zugeschnittene Wettkämpfe zu entdecken.