Zwischen Savoyen und der italienischen Grenze, auf 1 850 m Höhe, spielt der Ferienort La Rosière eine Rolle, die ihm bestens steht: die eines alpinen Spielplatzes, auf dem die Wege nur dem Namen nach sanft sind 🏔️. Der Trail de La Rosière findet hier jedes Jahr im Juli statt, im Espace San Bernardo, der Frankreich und Italien überspannt, und bietet drei Trail-Distanzen: 15 km, 22 km und 40 km – für ebenso viele Stufen an Ehrgeiz und freiwillig in Kauf genommener Qual ⚡️. Authentische Berg-Atmosphäre garantiert, Blick auf den Mont Blanc inklusive 😍.
Die Veranstaltung ist in den Almen der Haute-Tarentaise gewachsen, einem Gebiet, das wie geschaffen ist für Trailrunning : Gratwege, luftige Singletrails, wilde Täler und Pässe, die dir den Atem rauben, noch bevor du überhaupt angefangen hast aufzusteigen 🥵. Auch wenn er nicht zu den ältesten Rennen im alpinen Kalender zählt, hat sich der Trail de La Rosière im Lauf der Ausgaben einen soliden lokalen und regionalen Ruf erarbeitet – indem er auf die Qualität der Strecken statt auf die Masse der Teilnehmenden setzt 🤪. Der Start aller Läufe erfolgt auf der Place des Eucherts, dem pulsierenden Herzen des Ortes 📍. Der 40 km, das beinharte Schmuckstück der Ausgabe, nimmt sich die 3 000 Hm+ schon um 6 Uhr morgens vor 🦉. Die Strecke klettert hinauf zum Grat, der den Col du Petit-Saint-Bernard überragt, mit dem Mont Blanc als Hintergrundkulisse, stürzt dann ins Tal des Torrent des Moulins hinab und steigt anschließend trocken-steil zum Plateau du Ruitor wieder an. 🏃 Der Lac Noir, auf über 2 400 m gelegen, belohnt alle, die den Anstieg durchgezogen haben 🏆. Der 22-km-Lauf (1 500 Hm+) bewegt sich zwischen 1 500 m und 2 450 m Höhe, führt über die Grate des Roc Noir, das Fort de la Redoute Ruinée und den Lac du Retour ⏪. Der 15-km-Lauf (800 Hm+), nahezu vollständig auf Singletrail und ohne Zeitlimit, lässt dich die Landschaft genießen, ohne vom Chronometer gehetzt zu werden ⛰️.
Alle drei Formate teilen eine gemeinsame DNA: technische Trails, luftige Gratpassagen und steile Ausblicke auf die Massife der Vanoise und die italienischen Alpen 🇮🇹. Unter den Botschaftern des Rennens finden sich Athletinnen und Athleten auf Topniveau, die keine halben Sachen machen 💥. Marie Goncalves hat den 22-km-Lauf zweimal gewonnen und verbindet mit dem Ort eine besondere Geschichte: Hier hat sie ihre ersten Bergtrail-Runden gedreht! 👶 Auf dem 40 km ist es Arthur Joyeux-Bouillon, der als unangefochtener Boss regiert: vierfacher Sieger der Prüfung, hält er den Rekord in 4h20 ⏱️. Die Zeitlimits des langen Formats sind streng: km 27 in weniger als 6h, dann 8h30 am Lac du Retour (Läuferinnen und Läufer außerhalb der Zeit können jedoch mit Zustimmung der Streckenposten auf den 22-km-Lauf wechseln 🫨). Der Trail de La Rosière zeichnet sich außerdem durch seinen entschieden familiären und liebevoll organisierten Geist aus 🧑🧑🧒. Am Vorabend des Rennens heißen eine Streckenpräsentation und eine Mentalvorbereitung mit einem neurosensorischen Coach die Teilnehmenden willkommen – für ein Event dieser Größe nicht gerade üblich 📏. Am Sonntag betreut eine Kinderbetreuung die Kleinen, während die Eltern in der Höhe schwitzen, und ein Sessellift öffnet extra, damit Begleitpersonen die Läufer unterwegs anfeuern können 👏. Nach-dem-Rennen-Essen, Finisher-Bier und ein Teilnehmergeschenk runden den Tag in geselliger Atmosphäre ab – weit weg vom Gigantismus mancher großen alpinen Veranstaltungen ⛰️.
Was Gastronomie und Entdeckungen angeht, ist Savoyen naturgemäß bekannt für seine Almkäse wie Beaufort oder die Tomme de Savoie 🧀. Nur ein paar Kilometer weiter bietet Bourg-Saint-Maurice einen idealen Zwischenstopp, um das Tal vor oder nach dem Rennen zu genießen 🏞️. Und wenn du nach 40 km und 3 000 Hm+ noch Energie übrig hast: Die italienische Grenze ist nur ein paar Serpentinen entfernt! ➰ La Thuile und seine Seite im Aostatal warten auf dich 🤩.
Es wird nicht immer rosig, aber es lohnt sich! 🩷
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