In der Höhe geht es nicht nur darum, dass „es bergauf geht“ 😅. Es ist die dünner werdende Luft, Pässe über 2.000 m, Gipfel, die dich herausfordern, und das Gefühl, auf dem Dach des Kontinents zu laufen ⬆️.
Ein Höhenrennen ist vor allem eine Frage der Höhenobergrenze 🤓. Kein sanfter Anstieg mit zwei Hügeln: Strecken, die mit 2.000, 3.000, manchmal 5.000 Metern flirten. Und da oben ändert sich alles ⛰️. Fun Fact: Selbst auf 4.000 m enthält die Luft noch 21 % Sauerstoff. Was einbricht, ist der Luftdruck 🫁. Also bringt dir jeder Atemzug weniger, dein VO2max sinkt mit jedem Höhenmeter, und dein Flachlandtempo nimmt den Aufzug… nach unten 😂.
Der Spielplatz Nummer eins sind die Alpen 🏔️. In Chamonix, am Fuß des höchsten Gipfels des Massivs, schleppt der UTMB seine Läufer hinauf zum Grand Col Ferret, auf 2.537 m: dem höchsten Punkt der Runde und dem perfekten Ort, um zu verstehen, warum du so heftig schnaufst 💨. Auch der Mont-Blanc-Marathon spielt oberhalb des Tals die Vertikalkarte 📈. Gleich hinter der Grenze bringt dich das legendäre Sierre-Zinal über die 2.400 m-Marke, mit einem Spitznamen, der sitzt: „Das Rennen der fünf 4.000er“, weil man fünf Gipfel über 4.000 Meter sehen kann, darunter das Matterhorn. Ebenfalls in der Schweiz klettert der Jungfrau-Marathon über 42 km hinauf und bringt dich auf etwa 2.100 m, an den Fuß der Nordwand des Eiger. Für den ersten echten Ausflug in die Höhe ist das oft der Einstieg: Schau nach Berglauf- und Trail-Rennen, die zu deinem Level passen 💪.
Dann kommen die Höhen, mit denen nicht zu spaßen ist 🥵. In Colorado steigt der Pikes Peak Marathon bis zum Gipfel des Pikes Peak auf 4.302 m: ein vertikales Hin-und-zurück, bei dem Sauerstoff zur Mangelware wird 😳. Ebenfalls in den Rockies findet der Leadville 100 komplett über 2.800 m statt 🤯, mit dem Hope Pass auf 3.840 m. Und dann gibt’s noch das UFO: den Everest Marathon, der nahe dem Base Camp auf etwa 5.300 m startet, der höchste Marathon der Welt 🌍, wo schon Gehen reicht, um dich außer Atem zu bringen. Auf frankofoner Seite schicken dich Réunion und sein Grand Raid über 2.000 m, an den Hängen der intensiven Insel. Was diese Monster gemeinsam haben? Da läufst du nicht schnell. Du läufst hoch 😇.
Und Höhe ist nicht nur fürs Laufen: Du kannst sie auch aus dem Sattel heraus erklimmen 🚴. Die Cyclosportives der Alpen haben sie zu ihrem Markenzeichen gemacht. Die mythische Marmotte reiht den Glandon, den Télégraphe und den gefürchteten Galibier-Pass auf 2.642 m aneinander, bevor sie ihre Überlebenden am Fuß der 21 Kehren der Alpe d'Huez abliefert. Noch höher liegt der Iseran-Pass mit 2.770 m, die höchste asphaltierte Passstraße der Alpen 🛣️, während die Cime de la Bonette mit 2.802 m flirtet, lange als höchster Asphalt des französischen Festlands 🇫🇷 gehandelt. Auf der Seite der Pyrenäen bleiben der Tourmalet-Pass und seine 2.115 m der ultimative Richter für jeden Kletterer, der diesen Namen verdient 🫡.
Hochalpines Terrain verdient ebenfalls Respekt ☝️. Je höher du steigst, desto mehr wird Akklimatisation zu deinem besten Verbündeten: komm ein paar Tage früher an, nimm Tempo raus, trink, iss, und stell deine Flachland-Bestzeit wieder in den Schrank 😆. Akute Höhenkrankheit fragt niemanden um Erlaubnis—Kopfschmerzen, Übelkeit, wackelige Beine—sie taucht bei Anfänger:innen genauso auf wie bei Startnummern-Veteran:innen. Das Gegenmittel? Langsam höher gehen und auf deinen Körper hören 😎. Geduld und Demut, kurz gesagt. Der Berg hat keinen Grund, auf dich zu warten. Keine Sorge: Höhenrennen sind nicht auf die Heldentaten der außerirdisch wirkenden Athlet:innen des Vertical Kilometer und des Ultra-Trails beschränkt. Ein großer Teil der Events bleibt zugänglich, mit kurzen Formaten, die dafür gemacht sind, Gipfelluft zu schnuppern, ohne deine Waden zu opfern 🦵. Lust auf Tapetenwechsel? Dann schau dir die Vibes in der Nähe an—Bergseite oder Schnee-Seite ❄️.
Egal, ob du deinen ersten Gipfel oder deinen hundertsten Pass anpeilst: Deine nächste Startnummer wartet da oben auf dich 😜.
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