Zwischen Lavendelfeldern, Gipfeln der Ubaye und türkisfarbenem Wasser des Verdon bietet die Haute-Provence 300 Sonnentage und Wege, so weit das Auge reicht. Hier atmet jeder Schritt die große Freiheit 🌿.
An den Toren Italiens, dort, wo die Alpen nach Süden abtauchen, pflegen die Alpes-de-Haute-Provence eine Lebensart, die Jean Giono besser als jeder andere zu erzählen wusste ☀️. Digne-les-Bains, die Präfektur, wacht über ihre Thermalbäder und die ersten Ausläufer. Weiter südlich bewahrt Manosque die provenzalische Seele, die seinem Schriftsteller so lieb war. Die Zitadelle von Sisteron verriegelt das Durance-Tal von ihrem Felsvorsprung aus. Forcalquier herrscht über den kleinen Dinkel, während Barcelonnette das Tor zu den großen Gipfeln öffnet. Fünf Städte, fünf Stimmungen, ein einziges Spielfeld für deine Waden 🥾.
Das Gelände – darüber müssen wir sprechen. Der Berg Lure zieht seine sanften Rücken dem Luberon gegenüber, während die Mourres von Forcalquier ihre skulpturalen Felsen aufrichten wie ein Filmset 🪨. Richtung Osten steigt das Ubaye-Tal bis zu den Lärchen des Nationalparks Mercantour an. Der Boden erzählt im UNESCO-Geopark Haute-Provence eine Geschichte, die Millionen Jahre alt ist – zwischen grauen Robinen und Fossilienbänken. Im Süden graben sich die Verdon-Schluchten als Canyon bis zum Lac de Sainte-Croix 🌊. Und dann kommt der Juli, und das Plateau de Valensole färbt sich über kilometerweite Lavendelfelder violett 💜.
Am Himmel spielt die Region in der Liga der Privilegierten – mit über dreihundert Sonnentagen im Jahr. Das mediterrane Klima steigt hinauf, um die Kühle der Höhen zu begrüßen: Das sorgt für frische Morgen und helle Nachmittage – perfekt, um weit und lange zu laufen. Der Mistral trocknet die Luft manchmal aus und schiebt dir auf den Graten in den Rücken 🌬️. Im Sommer jagst du den Schatten der Pinienwälder und die Frische der Bäche. Im Winter verwandelt Schnee die Wege der Ubaye in ein Revier für hartgesottene Trailrunner – bis hin zu Snow-Versionen der Rennen in der Gegend ❄️.
Zeit für die Stoppuhr. Der Trail de Haute-Provence bietet ab Forcalquier Formate vom Naturausflug bis zum Ultra über mehr als hundertsechzig Kilometer. Der Ubaye Trail Salomon mit Start in Barcelonnette bringt die Läufer auf die Balkone des Tals. Der Roc'n Trail de Castellane spielt mit den Felsen des Verdon. Der Trail des Mélèzes du Mercantour in Colmars-les-Alpes schlängelt sich zwischen Bergseen und jahrhundertealten Wäldern hindurch. Der Kilomètre Vertical du Blayeul jagt dich dagegen tausend Höhenmeter schnurgerade nach oben – für Fans von Bergtrail ⚡. Du findest den Trail-Kalender und jedes Rennen in den Alpes-de-Haute-Provence schwarz auf weiß, bevor du loslegst. Als Kind der Region sammelte Guillaume Grima mit sechzehn seine ersten Erfahrungen auf den Wegen der Ubaye, bevor er bei den sechshundert eisigen Kilometern der Yukon Arctic Ultra Zweiter wurde 🥈. Und wenn du noch weitergehen willst: Ein Abstecher zu den Nachbarn in den Hautes-Alpes oder ein Schlenker zu den italienischen Alpen der Stura verlängern das Abenteuer 🇮🇹.
Ist die Ziellinie erst überquert, belohnt das Gebiet die Mühe. Das Lamm aus Sisteron schmort, während Honig und Olivenöl die Märkte duften lassen. Der Train des Pignes verbindet Digne mit Nizza – im Rattern aus einer anderen Zeit 🚂. Sternenliebhaber zieht es zum Observatorium Haute-Provence, während Wintersportfans Carole Merle grüßen, Skifahrerin aus Le Sauze und Weltcup-Ikone. Trailrunning in den Alpes-de-Haute-Provence wird also an allen Fronten gelebt – vom türkisfarbenen Canyon bis zum wilden Gipfel. Also: Erste Startnummer in der Tasche oder Krallen für die Vertikale geschärft – wähle dein Tempo und leg los: Die Haute-Provence hat einen Weg nach deinem Maß 🏃.
Eine Next-Gen-Plattform, die Sportbegeisterte aller Leistungsstufen dabei unterstützt, Regionen und Kulturerbe durch auf sie zugeschnittene Wettkämpfe zu entdecken.